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| Versicherungen: Hohe Schäden aus Managerhaftpflicht |
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"Ich rechne mit Ansprüchen in Milliardenhöhe", sagte nebensächlich der Düsseldorfer Spezialmakler Michael Hendricks mit Blick hinauf Deutschland. Mit dieser Managerhaftpflicht - zu dem US-Vorbild Directors' and Officers' Liability (D&O) genannt - decken Unternehmen ihr Führungspersonal gegen Ansprüche nach Fehlern im Rahmen jener Berufsausübung ab. Verärgerte Investoren, Firmeneigner und Insolvenzverwalter sind nun auf jener Suche nachher Schadensersatz je Verluste durch die Krise.
Berater Advisen erwartet, dass drei Viertel aller börsennotierten US-Unternehmen mit einer Bilanzsumme von jeweils mehr denn 250 Mio. $ Ansprüche von Aktionären
befürchten sollen. Die Beratungs- und Analysefirmen Towers Perrin und Cornerstone Research dokumentieren Sammelklagen in den USA. Sie haben schon im vergangenen Jahr 210 Sammelklagen wegen Verlusten aus Wertpapieranlagen gezählt, 19 Prozent mehr qua 2007. Die Zahl dürfte 2009 weiter ansteigen. So gut wie die Hälfte welcher 2008 angestrengten Verfahren richtet sich gegen die Finanzbranche. Zusammen mit steigenden Summen zu Gunsten von Vergleiche zusammen mit Sammelklagen und wegen jener hohen Verbreitung von D&O-Policen zwischen amerikanischen Finanzkonzernen könnte dies zu Schäden von 6 Mrd. $ führen, erwartet Advisen. Dieser deutsche Experte Hendricks sieht die Schadenswelle nicht nur im Finanzsektor. "Große D&O-Anbieter wie AIG in Frankfurt erhalten mehr qua 50 Schadensmeldungen monatlich", sagte er. Insolvenzverwalter versuchten, Ansprüche wegen angeblicher Managementfehler durchzusetzen. "Außerdem wird jedes schlechte Geschäft in Zusammenhang mit der Krise gestellt", sagte Hendricks. "Wenn eine Firma vor einem Jahr eine millionenteure Maschine gekauft hat, wird den Verantwortlichen 2009 vorgeworfen, die Krise nicht berücksichtigt zu haben." Rechtsberatungskosten dürften die Rechnung noch größer werden lassen, denn die komplexe Struktur vieler D&O-Verträge führt oft zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Dazu kommt jener Streit über die Verteilung von Geldern. "Oft gibt es Streit drum, wie die begrenzte Entschädigungssumme zwischen den Betroffenen aufgeteilt wird", sagte Advisen-Chef David Bradford. In den USA streitet sich dieser Versicherer AIG, der selbst zu den größten Anbietern zählt, mit einer Gruppe früherer Manager unter Führung des Ex-Chefs Maurice Greenberg um Auszahlungen aus einer D&O-Police. Great American Insurance in Cincinnati führt die D&O-Deckung zu Händen AIG. Das Unternehmen suchte im Mai eine Entscheidung eines New Yorker Gerichts Extra 15 Mio. $ aus einer Police. Greenberg und andere Ex-Manager drängten Great American, die 15 Mio. $ auszuzahlen, AIG ist dagegen. Andere Versicherer beobachten den Fall mit Interesse. AIG habe weitere 100 Mio. $ Deckungen Darüber hinaus die 15 Mio. $ hinaus, die Great American sich manifestieren in.
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